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Über mich – Bernd Kühbauer

Über mich – Bernd Kühbauer

Wer ich bin

Mein Weg war nicht immer gerade – und genau das macht mich heute aus. Als Jugendlicher selbst nicht immer einfach, weiß ich, wie es sich anfühlt, anecken zu wollen oder nicht in klassische Schubladen zu passen. Diese Erfahrung gibt mir ein besonderes Gespür für junge Menschen, die ihren eigenen Weg suchen.

Mein beruflicher Werdegang

Meine Schulzeit im Gymnasium war – sagen wir mal – nicht gerade ein Bilderbuchstart ins Berufsleben. Die klassischen Strukturen lagen mir nicht, und ich hatte meinen eigenen Kopf. Nach einigen schwierigen Jahren habe ich schließlich eine Lehre als Koch begonnen – ein kreativer Beruf, der mir Disziplin und Durchhaltevermögen beigebracht hat. Doch die Arbeit mit Menschen hat mich immer mehr fasziniert.

Deshalb zog es mich in die offene Kinder- und Jugendarbeit, wo ich schnell merkte: Das ist mein Ding. Um meine Leidenschaft auf ein solides Fundament zu stellen, absolvierte ich zunächst die Studienberechtigungsprüfung und studierte anschließend Soziale Arbeit. Parallel dazu konnte ich in verschiedenen Jugendprojekten wertvolle Erfahrungen sammeln.

Seit 2006 liegt mein Fokus auf der Männerarbeit – einem Thema, das mich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich bewegt.

Mein therapeutischer Weg

Von 2010 bis 2016 habe ich Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Psychodrama an der Donau-Universität Krems studiert. Weil Entwicklung für mich nie aufhört, habe ich mich zusätzlich in Humanistischer Körperpsychotherapie (HKPT) weitergebildet.

Seit 2012 arbeite ich als forensischer Psychotherapeut – sowohl in geschlossenen Einrichtungen als auch im ambulanten Bereich.

Engagement & Werte

Gesellschaftliche Verantwortung endet für mich nicht bei der Arbeit. Deshalb engagiere ich mich ehrenamtlich bei White Ribbon Österreich, einer Initiative gegen Gewalt an Frauen. Ich bin überzeugt: Veränderung beginnt bei Bewusstsein und Reflexion – und genau dort setze ich an.

Persönliches

Ich bin verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern. Familie bedeutet für mich Rückhalt, Inspiration und immer wieder neue Herausforderungen – genau wie das Leben selbst.

Mein Ansatz

Ich arbeite mit Menschen auf Augenhöhe – ehrlich, direkt und mit einer guten Mischung aus Empathie und Klartext. Besonders bei Jugendlichen, die als „schwierig“ gelten, spüre ich oft schnell, was sie wirklich brauchen. Ich helfe ihnen, ihre Stärken zu entdecken, neue Perspektiven zu finden und ihren eigenen Weg zu gehen. Denn jeder Mensch hat Potenzial – manchmal braucht es nur den richtigen Anstoß, um es zu entfalten.